Ein Wirbelkörperbruch klingt nach Unfall und Querschnittlähmung. Tatsächlich entstehen die meisten Wirbelbrüche im höheren Lebensalter ohne nennenswerten Unfall — durch Osteoporose, bei alltäglichen Belastungen —, und die allermeisten heilen ohne Operation. Diese Seite erklärt die drei Arten von Wirbelbrüchen, woran wir erkennen, ob ein Bruch frisch und stabil ist, wie er ohne Operation behandelt wird, und wann eine Zementstabilisierung oder eine Verschraubung tatsächlich hilft.
Drei Fragen entscheiden über die Behandlung: Ist der Bruch frisch? Ist er stabil? Und lässt sich der Schmerz so weit lindern, dass Sie auf den Beinen bleiben? Erst wenn eine dieser Fragen die falsche Antwort bekommt, rückt ein Eingriff näher.
Was ist das?
Der Wirbelkörper ist der tragende, vordere Teil eines Wirbels. Er bricht fast immer durch Zusammenstauchung: Die Deckplatte gibt nach, die Vorderkante sintert ein, aus dem rechteckigen Wirbel wird ein Keil oder — wenn beide Platten einsinken — ein „Fischwirbel“. Drei Ursachen sind zu unterscheiden, weil sie unterschiedlich behandelt werden. Der osteoporotische Bruch ist die häufigste Form: Der Knochen ist so porös, dass er beim Heben, Husten oder Stolpern nachgibt, meist am Übergang von Brust- zu Lendenwirbelsäule. Der traumatische Bruch entsteht durch große Kraft — Sturz aus der Höhe, Verkehrsunfall — in jedem Alter und kann auch die hinteren Wirbelanteile und die Bänder zerreißen. Der pathologische Bruch tritt auf, weil ein Tumor, eine Metastase oder eine Erkrankung des Knochenmarks den Wirbel von innen ausgehöhlt hat.
Osteoporotische Brüche werden in Deutschland nach der OF-Klassifikation eingeteilt: OF 1 ist ein Bruch ohne sichtbare Verformung, nur in der Kernspintomografie als Knochenödem erkennbar; OF 2 eine Verformung ohne oder mit geringer Beteiligung der Hinterkante; OF 3 eine deutliche Beteiligung der Hinterkante; OF 4 ein Verlust des Wirbelrahmens oder ein Wirbelkollaps; OF 5 eine Verletzung mit Zerreißung oder Verdrehung. Unfallbrüche werden nach der AO-Spine-Klassifikation in Typ A (Stauchung), B (Zerreißung der Bänder oder des Bogens) und C (Verschiebung) eingeteilt. Beiden Systemen gemeinsam ist die zentrale Frage: Ist die Hinterkante des Wirbelkörpers beteiligt? Sie grenzt an den Wirbelkanal, in dem Rückenmark und Nervenwurzeln verlaufen.
Welche Beschwerden treten auf?
Typisch ist ein plötzlicher, genau lokalisierbarer Schmerz in der Mitte des Rückens, der beim Stehen, Gehen, Aufrichten aus dem Liegen und beim Sitzen ohne Lehne stärker wird und im Liegen nachlässt. Die Stelle ist klopfempfindlich. Der Schmerz kann gürtelförmig entlang der Rippen nach vorn ziehen oder — bei Brüchen der Lendenwirbelsäule — in Gesäß und Leiste; das ist eine Ausstrahlung aus dem Knochen, kein Nervenschmerz. Kribbeln, Taubheit oder Schwäche in den Beinen gehören nicht zum gewöhnlichen Wirbelbruch: Frakturbedingte neurologische Ausfälle kommen nach der DGOU/DWG-Leitlinie bei etwa 2,5 von 100 Betroffenen vor.
Bei osteoporotischen Brüchen fehlt der Schmerz häufig ganz oder wird für „den Rücken“ gehalten — etwa zwei Drittel bleiben unbemerkt und fallen erst durch Größenverlust, zunehmenden Rundrücken oder ein Röntgenbild aus anderem Anlass auf. Am anderen Ende der Skala haben nach Angaben des IQWiG etwa 10 von 100 Betroffenen so starke Schmerzen, dass eine Behandlung im Krankenhaus nötig ist. Nach einem Unfall gilt: Jeder starke Rückenschmerz gehört in die Notaufnahme, bevor jemand aufsteht.
Ursachen
Hinter dem osteoporotischen Bruch steht die Osteoporose — und damit Alter, Wechseljahre, Kortisonbehandlung, Rauchen, Bewegungsmangel, Untergewicht und eine Reihe von Grunderkrankungen. Ein erster Wirbelbruch ist zugleich der stärkste Hinweis auf weitere: Der Knochen, der einmal nachgegeben hat, gibt ohne Behandlung wieder nach, und ein eingesunkener Wirbel verlagert die Last auf seine Nachbarn. Unfallbrüche entstehen durch Kraft von oben oder Beugung unter Last; bei jungen Menschen braucht es dafür viel Energie, bei älteren mit Osteoporose genügt ein Sturz aus dem Stand. Pathologische Brüche gehen von einer Krebserkrankung, einer Metastase oder einem Multiplen Myelom aus — deshalb muss bei jedem Wirbelbruch ohne Unfall die Frage nach einem Tumor gestellt und mit der Kernspintomografie beantwortet werden.
Wie wird es festgestellt?
Bei der Untersuchung suchen wir die schmerzhafte Stelle durch Abklopfen der Dornfortsätze und prüfen Kraft, Gefühl und Reflexe an den Beinen sowie das Gangbild. Die erste Aufnahme ist ein Röntgenbild der Brust- und Lendenwirbelsäule in zwei Ebenen, möglichst im Stehen: Es zeigt die Verformung und die Höhe des Wirbels unter Belastung. Was es nicht zeigt, ist das Alter des Bruchs — dafür braucht es die Kernspintomografie. In speziellen Sequenzen leuchtet ein frischer Bruch als Knochenödem auf, ein alter, ausgeheilter Bruch bleibt dunkel. Die Kernspintomografie ist auch die einzige Methode, mit der ein Bruch vom Typ OF 1 überhaupt erkannt wird, sie deckt weitere, unbemerkte Brüche auf und unterscheidet den osteoporotischen Bruch vom Tumorbefall. Die Computertomografie zeigt die Hinterkante, Bruchstücke und die Form des Bruchs am genauesten und ist Grundlage der Klassifikation und jeder Operationsplanung.
Ob ein stabil erscheinender Bruch stabil bleibt, zeigt erst der Verlauf: Eine Kontrollaufnahme im Stehen nach etwa einer Woche macht sichtbar, ob der Wirbel weiter zusammensintert. Zu jedem osteoporotischen Bruch gehören außerdem eine Knochendichtemessung und Blutwerte, die andere Ursachen ausschließen. Was die Begriffe im Befund bedeuten, erklärt die Seite MRT-Befund verstehen.
Warnzeichen
Noch am selben Tag in eine Notaufnahme gehören ein Rückenschmerz nach einem schweren Sturz oder Unfall, eine neue Schwäche in den Beinen, Taubheit im Bereich von Gesäß und Damm und eine neue Störung beim Wasserlassen oder Stuhlgang. Innerhalb weniger Tage abklären lassen sollten Sie einen neuen, heftigen Rückenschmerz bei bekannter Osteoporose oder Krebserkrankung, Rückenschmerzen mit Fieber und einen Schmerz, der auch im Liegen und nachts nicht nachlässt. Mehr dazu auf der Seite Warnzeichen.
Konservative Behandlung
Für osteoporotische Brüche der Typen OF 1 und OF 2 — und bei geringer Verformung auch OF 3 — ist die Behandlung ohne Operation nach der DGOU/DWG-Leitlinie die erste Wahl: Höhenverlust unter einem Viertel, Abknickung unter 25 Grad, keine Nervenausfälle. Ihr Ziel ist nicht, den Wirbel zu reparieren — das kann keine Behandlung —, sondern den Schmerz so weit zu senken, dass Sie in Bewegung bleiben, und zu verfolgen, dass der Bruch nicht weiter einsinkt.
- Schmerzmittel, gestuft — bei leichteren Schmerzen entzündungshemmende Mittel oder Metamizol, bei stärkeren für begrenzte Zeit auch Opioide; das Ziel ist frühes Aufstehen. Die Dosis wird gesenkt, sobald es geht.
- Früh aufstehen, kurz liegen — Bettruhe sollte nach der Leitlinie sehr zurückhaltend verordnet werden, weil sie Muskelmasse und Knochen abbaut, Kreislauf und Selbstständigkeit schwächt. Gehen ist erwünscht; ruckartiges Bücken, Heben und Drehen sind in den ersten Wochen zu vermeiden.
- Physiotherapie — Aufrichtung, Kräftigung der Rückenstrecker und der Rumpfmuskulatur, Hebetechnik, Gleichgewicht. Sie beginnt, sobald der Schmerz es zulässt, und geht später in eigenes Training über.
- Orthese nur im Einzelfall — ein Stützmieder kann nach der Leitlinie nicht allgemein empfohlen werden, weil Studien keinen Unterschied zur Behandlung ohne Mieder zeigen. Wer sich damit sicherer fühlt und weniger Schmerzen hat, kann für einige Wochen eine Aktivorthese tragen, die die Muskulatur nicht stilllegt.
- Kontrollaufnahmen im Stehen — nach etwa einer Woche und danach in Abständen von Wochen, um ein Nachsintern zu erkennen, solange der Bruch noch nicht verheilt ist.
- Osteoporose behandeln — Knochendichtemessung, Kalzium, Vitamin D, Bewegung und je nach Risiko eine medikamentöse Behandlung, verordnet in der Hausarztpraxis oder einer osteologischen Schwerpunktpraxis. Der Bruch ist das Symptom, die Osteoporose die Krankheit.
Der übliche Verlauf: Der Schmerz bessert sich nach Angaben des IQWiG meist innerhalb von vier bis sechs Wochen, die knöcherne Ausheilung dauert etwa drei Monate. Hält der Schmerz länger als drei Monate an, spricht man von chronischen Beschwerden — dann muss geklärt werden, ob der Wirbel weiter eingesunken ist, ob ein anderer Wirbel gebrochen ist oder ob der Schmerz inzwischen von Muskeln und Gelenken kommt, die die veränderte Statik ausgleichen.
Wann eine Operation erwogen wird
Dringend operiert wird bei Nervenausfällen durch Bruchstücke im Wirbelkanal und bei instabilen Brüchen mit Zerreißung der Bänder oder Verschiebung — bei Unfallbrüchen vom Typ B und C und bei osteoporotischen Brüchen vom Typ OF 4 und OF 5. Planbar erwogen wird ein Eingriff, wenn der Schmerz trotz gestufter Schmerzmittel das Aufstehen verhindert, wenn der Wirbel in den Kontrollaufnahmen weiter einsinkt oder wenn sich ein zunehmender Rundrücken entwickelt. Die DGOU/DWG-Leitlinie fasst diese Gesichtspunkte im OF-Score zusammen: Punkte für die Bruchform, eine stark verminderte Knochendichte, ein Nachsintern, anhaltende Schmerzen trotz Medikamenten, Nervenausfälle und die Unfähigkeit aufzustehen; Abzüge für einen schlechten Allgemeinzustand. Unter 6 Punkten wird ohne Operation behandelt, bei 6 Punkten ist beides möglich, über 6 Punkten empfiehlt der Score einen Eingriff. Der Score ist eine Entscheidungshilfe, die das Gespräch nicht ersetzt — die Hausärztliche Fachgesellschaft hat in der Leitlinie festgehalten, dass eine Operationsempfehlung nicht fest an eine Punktzahl gekoppelt sein darf.
Zur Frage, ob Zement im Wirbel gegen den Schmerz hilft, gibt es widersprüchliche Studien, die man kennen sollte. In der FREE-Studie mit 300 Patientinnen und Patienten verbesserte die Ballon-Kyphoplastie die körperliche Lebensqualität nach einem Monat deutlich stärker als die Behandlung ohne Eingriff (7,2 gegenüber 2,0 Punkte auf der SF-36-Skala). In der VERTOS-II-Studie mit 202 Teilnehmenden senkte die Vertebroplastie — Zement ohne Ballon — den Schmerz nach einem Monat um 5,2 gegenüber 2,7 Punkte auf einer Zehnerskala, ein Vorteil, der ein Jahr anhielt. Beide Studien verglichen aber mit einer Behandlung ohne jeden Eingriff. Studien, die den Zement mit einer Scheinbehandlung verglichen — zuletzt VERTOS IV —, fanden in beiden Gruppen eine ähnliche Besserung; ein Cochrane-Review von 2018 sieht deshalb keinen klinisch bedeutsamen Nutzen der Vertebroplastie gegenüber der Scheinbehandlung. Für die Ballon-Kyphoplastie liegt bislang keine Studie mit Scheinbehandlung vor. Das IQWiG fasst zusammen, dass die Behandlung bei sehr starken Schmerzen manchen Menschen etwas helfen kann, besonders wenn der Bruch erst wenige Wochen alt ist; die DGOU/DWG-Leitlinie sieht den besten schmerzlindernden und mobilisierenden Effekt bei einem Bruchalter von zwei bis vier Wochen und weist darauf hin, dass die Belege für einen frühen Eingriff begrenzt sind.
Operative Möglichkeiten
Bei einem frischen, stabilen osteoporotischen Bruch, dessen Schmerz sich nicht beherrschen lässt, führen wir die Kyphoplastie durch: Der eingesunkene Wirbelkörper wird von innen mit Knochenzement stabilisiert. Bei instabilen Brüchen — Unfallbrüchen vom Typ B und C, osteoporotischen Brüchen vom Typ OF 4 und OF 5 — stabilisieren wir das betroffene Segment mit Schrauben und Stäben (Schrauben-Stab-Spondylodese), bei porösem Knochen können die Schrauben zusätzlich mit Zement verankert werden. Drücken Bruchstücke auf Nerven oder Rückenmark, werden sie im selben Eingriff entfernt (Dekompression). Der häufigste Eingriff ist die Kyphoplastie:
- AblaufIn Bauchlage wird unter Röntgenkontrolle über zwei kleine Hautschnitte je eine Hohlnadel durch den Wirbelbogen in den Wirbelkörper vorgeschoben. Ein Ballon richtet den eingesunkenen Wirbel so weit wie möglich auf und schafft einen Hohlraum, in den zähflüssiger Knochenzement eingebracht wird; er härtet innerhalb von Minuten aus. Der Eingriff erfolgt in Narkose oder tiefer Sedierung; Dauer, Klinikaufenthalt und Nachbehandlung hängen von Ihrer Situation ab und werden vorher mit Ihnen besprochen.
- RisikenDie wichtigste eingriffsspezifische Komplikation ist ein Austritt von Zement aus dem Wirbel. Meist bleibt er ohne Folgen; selten gelangt Zement in den Wirbelkanal oder in Venen und kann dann Nerven oder Rückenmark bedrängen oder Gefäße verschließen, im Extremfall lebensbedrohlich. Dazu kommen Infektion, Blutung, Narkoserisiken und die Möglichkeit, dass der Schmerz nicht oder nur teilweise nachlässt. Ob der versteifte Wirbel Brüche der Nachbarwirbel begünstigt, ist nicht abschließend geklärt; sicher ist, dass die Osteoporose weiterbehandelt werden muss.
- NachbehandlungAufstehen am Tag des Eingriffs oder am Tag danach, Gehen ist erwünscht. Für einige Wochen kein schweres Heben und kein tiefes Bücken, dann Physiotherapie mit Aufrichtung und Kräftigung. Eine Röntgenkontrolle im Stehen zeigt, ob der Wirbel und seine Nachbarn stabil bleiben. Die Osteoporose-Behandlung beginnt oder wird fortgesetzt.
Bei einer Stabilisierung mit Schrauben und Stäben ist der Eingriff größer, der Krankenhausaufenthalt länger, und es gelten die Risiken jeder Versteifung: Fehllage oder Lockerung von Schrauben — im osteoporotischen Knochen häufiger —, Verletzung der Nervenhaut, Ausbleiben der knöchernen Heilung, Mehrbelastung der Nachbarsegmente. Welche Kombination aus Zement, Schrauben und Entlastung in Ihrer Situation sinnvoll ist, besprechen wir vor dem Eingriff.
Alternativen
Die wichtigste Alternative zu jedem Eingriff ist die fortgesetzte Behandlung ohne Operation mit angepassten Schmerzmitteln, Physiotherapie und engmaschigen Kontrollaufnahmen — bei den meisten Brüchen ist sie nicht die Alternative, sondern der Standard. Wenn Ihnen andernorts zu einer Kyphoplastie oder Verschraubung geraten wurde und Sie unsicher sind, können Sie bei uns eine Zweitmeinung einholen; für planbare Eingriffe an der Wirbelsäule ist das ein gesetzlich geregeltes Recht.
Wie es weitergeht
Ein gebrochener Wirbel heilt in etwa drei Monaten knöchern aus, behält aber seine neue Form: Die Verformung bleibt, und mit jedem weiteren Bruch nimmt der Rundrücken zu. Deshalb entscheidet sich der langfristige Verlauf weniger am ersten Bruch als an der Frage, ob ein zweiter verhindert wird. Was Sie selbst tun können: die Rückenstrecker dauerhaft trainieren, täglich gehen, beim Heben in die Knie gehen, Stürze vermeiden, nicht rauchen, die Osteoporose-Behandlung einhalten und die Körpergröße jährlich messen. Ein neuer, plötzlich einsetzender Rückenschmerz nach einem Bruch ist ein Grund, sich zu melden — es kann der Nachbarwirbel sein.
Häufige Fragen
Muss ich mit einem Wirbelbruch im Bett bleiben?
Nur so kurz wie nötig. Bei einem stabilen Bruch sollen Sie mit ausreichender Schmerzbehandlung so früh wie möglich aufstehen und gehen. Längere Bettruhe schwächt Muskeln, Knochen und Kreislauf und macht die Erholung schwerer.
Wächst der Wirbel wieder in seine alte Form?
Nein. Der Bruch heilt, aber in der Form, die der Wirbel beim Einsinken angenommen hat. Eine Kyphoplastie kann den Wirbel bei frischem Bruch teilweise aufrichten; einen Wirbel, der seit Monaten eingesunken ist, richtet sie nicht mehr auf.
Wann ist eine Kyphoplastie sinnvoll?
Wenn ein frischer osteoporotischer Bruch trotz gestufter Schmerzmittel so weh tut, dass Sie nicht aufstehen können, wenn er in den Kontrollaufnahmen weiter einsinkt oder wenn Sie die nötigen Schmerzmittel nicht vertragen. Bei Brüchen, die älter als einige Wochen sind, und bei Schmerzen, die sich mit Medikamenten beherrschen lassen, ist der Nutzen nicht belegt.
Ist der Zement gefährlich?
Der Zement selbst ist gut verträglich. Das Risiko liegt im Austritt aus dem Wirbel: Meist bleibt er folgenlos, selten gelangt er in den Wirbelkanal oder in Blutgefäße. Der Ballon schafft einen abgegrenzten Hohlraum und senkt dieses Risiko im Vergleich zur Vertebroplastie ohne Ballon. Wir besprechen mit Ihnen, was in Ihrer Situation im Vordergrund steht.
Was soll ich zum ersten Termin mitbringen?
Röntgen-, CT- und MRT-Aufnahmen auf CD samt Befunden — besonders Aufnahmen im Stehen und die Kernspintomografie —, den Befund einer Knochendichtemessung, falls vorhanden, und Ihre Medikamentenliste. Alles Weitere steht auf der Seite Ihr erster Termin.